BEST PRACTICE

Homogenes Netzwerkmanagement optimiert die Prozesse der Stadt Frankfurt.

10.000 städtische Mitarbeiter, 3.000 Netzwerkkomponenten, 90.000 Ports – eine enorme Herausforderung für das Netzwerkmanagement und -monitoring. Ein Lösungspaket von DICOS mit CA Spectrum im Mittelpunkt schaffte Abhilfe. Damit profitiert die Stadt Frankfurt heute von einer Homogenisierung der Prozesse und Konsolidierung der Plattformen sowie einem einheitlichen Werkzeugkasten für die gesamte Netzwerkinfrastruktur.

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Schnellere Aktionen für 10.000 Mitarbeiter

Die Arbeitsplätze der Stadt Frankfurt sind in das Metropolitan Area Network (MAN) der Stadtverwaltung eingebunden. Für die flächendeckende Verfügbarkeit von IT-Services und Applikationen sorgen im Stadtgebiet etwa 700 Kilometer Glasfaser, 2.200 Kilometer Kupferkabel sowie ein Transportnetz auf Basis von IP/MPLS.

Das Netz basiert auf rund 3.000 aktiven Netzwerkelementen – darunter Router, Switches, Firewalls und WLAN-Equipment verschiedenster Hersteller – und verfügt über annähernd 90.000 Ports. Aufgrund dieser heterogenen Infrastruktur setzte die Stadt auch für das Netzwerkmanagement/ -monitoring eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen ein. Dadurch waren die Prozesse teilweise inhomogen und langwierig, die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Um hier Abhilfe zu schaffen, plante die Stadt Frankfurt die Beschaffung eines Multivendor Netzwerkmanagement/ -monitoring Systems zur Überwachung und partiellen herstellerübergreifenden Konfiguration des eingesetzten Netzwerk-Equipments. „Ziel war es, Prozesse zu vereinheitlichen und verschiedene Plattformen zu konsolidieren“, berichtet Stephan Seeger, Leiter des Teams Netzwerkplanung und -entwicklung.

Einheitliches Netzwerkmanagement verbessert interne Services

Nach einer europaweiten Ausschreibung fiel die Wahl auf ein Lösungspaket des Beratungs- und Softwareunternehmens DICOS, Premium Partner von CA Technologies. Kernkomponente der Lösung ist CA Spectrum, das als zentrales Werkzeug für das Netzwerkmanagement/ -monitoring zum Einsatz kommt. Darüber hinaus lieferte DICOS alle weiteren Hard- und Softwarekomponenten der Lösung und übernimmt/ übernahm auch die Wartung. Die Mainmetropole legte Wert auf eine Komplettlösung aus einer Hand, um eine Zusammenarbeit der kurzen Wege zu etablieren und Verantwortlichkeiten klar zuordnen zu können. „DICOS hat uns die Einhaltung unseres straffen Rollout-Plans sowie den geforderten Service und die entsprechenden Schulungen garantiert“, erklärt Stephan Seeger. „Darüber hinaus stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Heute profitiert das IT-Team von einem einheitlichen Netzwerkmanagement und -monitoring, das redundant in beiden Rechenzentren der Stadt Frankfurt installiert wurde. Mit CA Spectrum wird das gesamte Konfigurationsmanagement für alle Netzwerk-Assets abgewickelt. Eine Alarmierung mit an den jeweiligen Servicezeiten angelehnten Eskalationsstufen informiert jederzeit über mögliche Probleme und Behinderungen, was dem IT-Team eine deutlich schnellere Reaktion erlaubt und die Einhaltung von SLAs erleichtert. „Mit CA Spectrum decken wir heute die gesamte Bandbreite des Netzwerkmanagements und Monitoring in unserem Netz ab,“ erklärt Stephan Seeger. „Auf diese Weise lassen sich viele Schritte automatisieren.“ Die Spezifikationen für das Netzwerkmanagement basieren auf dem FCAPS-Modell (Fault Configuration Accounting Performance Security) der International Organisation for Standardization (ISO). „Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass wir sämtliche Aufgabengebiete erfassen und mit CA Spectrum die jeweils richtigen Module zum Einsatz bringen“, beschreibt Stephan Seeger die Vorteile dieser Vorgehensweise. Die Integration mit anderen Netzwerklösungen, wie dem IP-Routing Manager/ Route Explorer von Packet Design gewährt bessere Einblicke in die dynamische Routing-Topologie. So lassen sich Veränderungen leichter erkennen, analysieren und bei Bedarf ein Troubleshooting anstoßen. Mit DICOS PAM (Port Access Monitor), einer für CA Spectrum zertifizierten Lösung, lassen sich zusätzlich MAC-Adressen im Netz erheblich einfacher überwachen.

Einheitlicher Werkzeugkasten für die Überwachung

Durch die Vereinheitlichung des Netzwerkmanagements mit CA Spectrum konnte das Frankfurter Netzwerk-Team Routineabläufe deutlich optimieren. Wichtige Funktionen sind heute durchgängig auf allen Plattformen des Multivendor-Netzwerks verfügbar. Dank „Root Cause Analyse“ und „Fault Isolation“ stellt CA Spectrum automatisch die Abhängigkeiten unter- oder übergeordneter Systeme dar und vereinfacht die Fehlersuche und -behebung. „Früher haben wir diese Abhängigkeiten manuell modellieren müssen, was mühsam, fehleranfällig und vor allem zeitaufwändig war. In der Folge kam es früher – mangels automatischer Event-Korrelationslogiken – oftmals zu Mehrfachalarmierungen, was das Troubleshooting erschwerte“, beschreibt Stephan Seeger die Vorteile. CA Spectrum hat die Transparenz und Visibilität im Netzwerk der Stadt Frankfurt erheblich verbessert. Durch die Automatisierung von Abläufen ist die Fehlererkennung und -behebung beschleunigt worden und erlaubt oftmals sogar ein proaktives Handeln – dies steigert in erheblichem Maße die Verfügbarkeit des Netzwerks bzw. reduziert die Auswirkungen von Störungen. Die Konsolidierung vereinheitlicht Administrationsprozesse, erschließt Synergien und steigert dadurch die Effizienz des Administratorenteams.

„Dank CA Spectrum arbeiten wir heute auf allen Ebenen mit einem einheitlichen Netzwerkmanagement/ -monitoring und können unsere Aufgaben deutlich besser erfüllen als vorher“, so das Fazit von Stephan Seeger.