interview mit Tobias, Senior IT-Consultant bei DICOS

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Tobias ist Senior IT-Consultant bei DICOS und 2-facher Vater. Im Interview erzählt er, wie er seine Familie und seinen Job bei DICOS miteinander vereint.

Tobias, Du bist ein Vertreter der „jungen Wilden“ bei DICOS mit langen Haaren, markanter Bartfrisur und IT in den Genen. Seit wann arbeitest Du bei DICOS?

Als jung und wild würde ich mich tatsächlich nicht mehr bezeichnen. Das mag daran liegen, dass ich inzwischen Vater von zwei Kleinkindern bin. Da wird einem bewusst, was jung und wild wirklich bedeutet. Ich sehe mich eher als agil und disruptiv 😉.

Bei DICOS arbeite ich seit April 2016.

Und wie bist Du zu DICOS gekommen?

Nach Abschluss meiner Promotion zog ich mit meiner Lebensgefährtin nach Erbach bei Darmstadt. Daher habe ich ein Orakel meines Vertrauens nach „IT Consultant Darmstadt“ befragt. Nach kurzer Recherche bin ich auf DICOS gestoßen. Der Bewerbungsprozess ging sehr schnell über die Bühne. Die Atmosphäre bei DICOS war mir von Anfang an sympathisch. Das Bewerbungsgespräch empfand ich als ehrlich und die angebotenen Herausforderungen als komplex. Somit fing ich kurz darauf als IT-Consultant bei DICOS an.

Was sind Deine Hauptaufgaben als Senior IT-Consultant bei DICOS?

Seit Beginn an betreue ich DICOS Kunden, die IBM Netcool im Bereich Event Management einsetzen. Dabei bin ich auch für die Evaluation und den Einsatz neuer Technologien von IBM zuständig. Es gibt hier regelmäßig technologische Neuerungen. Ich als IT-Consultant nehme diese genau unter die Lupe und beurteile, welche Änderungen für welche Kunden in welcher Hinsicht Mehrwerte bieten und berate unsere Kunden diesbezüglich.

Außerdem arbeite ich im Umfeld Log- bzw. Performance Management und Analytics. Hier bin ich mitverantwortlich für unser Produkt DICOS log|essential, dessen Weiterentwicklung und Positionierung.

Aktuell arbeite ich darüber hinaus an einem Projekt zusammen mit der Hochschule Darmstadt. Durch geschickte Kombination von Netzwerktechnologie mit Machinellem Lernen wollen wir perspektivisch ein neues Produkt auf den Markt bringen. Dies soll die automatische Analyse von Netzwerkverkehr ermöglichen.

Mein letztes Themengebiet ist die Automatisierung mit Ansible und AWX.

Kannst Du etwas ausmachen, was Dir besonders an Deinem Job gefällt?

Tatsächlich gefällt mir die Vielseitigkeit an meinem Job sehr gut. Ich habe die Möglichkeit, mit verschiedensten Technologien zu experimentieren und kann mein Portfolio Stück für Stück ausbauen. Die Offenheit und der Enthusiasmus meiner Kolleginnen und Kollegen sowie das gelegentliche Sparring zum Erfahrungsaustausch bereichern den Alltag dabei sehr. Zudem schätze ich die Flexibilität durch Home-Office bei DICOS. Das spart mir viel Fahrtzeit und ich bin deutlich entspannter im Job.

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Elternzeit ist eine der besten Möglichkeiten, an der Entwicklung der eigenen Kinder teilzuhaben.

Tobias, Senior IT-Consultant bei DICOS

Wie siehst Du als Familienvater generell die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei DICOS?

Hätte ein Tag doch nur 48 Stunden. Seit meine Kinder auf der Welt sind, ist Zeit für mich noch kostbarer geworden. Die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit des Home-Office kommen mir daher sehr entgegen. Ich bin angelernter Frühaufsteher und starte meinen Tag im Büro oft schon um 7.00 Uhr. Ein normaler 8-Stunden Tag endet dann bereits um 15.30 Uhr. In den meisten Fällen ist es tatsächlich noch hell, wenn ich mit der Arbeit fertig bin. Klar, kann es vorkommen, dass einige Meetings zu ungünstigen Uhrzeiten stattfinden – besonders, wenn wir mit anderen Zeitzonen zusammenarbeiten. Allerdings ist das eher die Ausnahme. Meine Frau profitiert ebenfalls von der Flexibilität: wenn es brennt, kann ich z. B. auch mal zu sonst unpassenden Uhrzeiten eine Stunde Pause einlegen und mich um die Kinder kümmern.

Nach wie vor sind Männer in Deutschland noch eher verhalten beim Thema Elternzeit oder nehmen lediglich die üblichen 2 Monate. Wie war das bei Dir beim 1. Kind?

Die Elternzeit ist eine der besten Möglichkeiten, an der Entwicklung der eigenen Kinder teilzuhaben. Gerade in den ersten Jahren sind die Entwicklungsschritte enorm und wichtig für das gesamte Leben. Ich verstehe, dass manche Männer noch reserviert sind und ihre Karriere der Familie vorziehen. Hier sollte man sich vor Augen halten, dass die eigenen Kinder nur einmal im Leben klein sind. Bei meinem Sohn habe ich drei Monate Elternzeit genommen, und im Anschluss noch vier Monate in Teilzeit mit drei Tagen pro Woche gearbeitet.

Und wie hast Du es gemacht, als Du zum 2. Mal Vater wurdest?

Bei meiner Tochter werden es insgesamt vier Monate und ich arbeite aktuell vier Tage die Woche, um meine Frau bei der Erziehung und täglichen Arbeit zu unterstützen.

Wie war die Haltung von DICOS zu Deinen Wünschen in Sachen Elternzeit? Musstest Du viel Überzeugungsarbeit leisten oder war das eher einfach?

Tatsächlich ist mir DICOS sehr entgegengekommen. Die Formalitäten waren nicht immer trivial. DICOS war sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung sehr hilfsbereit und unkompliziert. Die Vertretung für meine Abwesenheit war tadellos und zur Reintegration benötigte ich eigentlich nur einen leckeren Kuchen.

Wie siehst Du es rückblickend? Bereust Du es, weil es beruflich nachteilig für Dich war oder würdest Du es jederzeit wieder genauso machen?

Ich würde es tatsächlich genauso wieder tun. Gerade beim ersten Kind war es ideal, die Elternzeit erst nach einem Jahr zu nehmen. Das war eine tolle Entwicklungsphase. Beim zweiten Kind hatte ich es ein wenig pragmatischer aufgeteilt, aber auch hier bin ich soweit eigentlich sehr glücklich. Beruflich gab es schon das ein oder andere Projekt, das entweder liegen geblieben ist oder auf einem besseren Stand hätte sein können. Letzten Endes sehe ich Reue aber ohnehin als verschwendete Zeit und vertraue immer darauf, dass mein vergangenes Ich die beste Wahl getroffen hat.

 

Lieber Tobias, vielen Dank für den Einblick in Deine persönliche Situation!